PostHeaderIcon Schon gewusst?

LERN-Tipps und Wissenswertes in Kurzform

 

Erst Faust ballen, dann lernen

Die Forschergruppe um Ruth Propper von der Universität in Montclair (USA) fand heraus, dass wer gut Vokabeln lernen will, vorher kurz die rechte Hand zur Faust ballen sollte. Eine Faust mit der linken Hand hilft dagegen, die Worte aus dem Gedächtsnis wieder abzurufen. Grund der Wirkung dieser Übung ist die Anregung der verschiedenen Gehirnhälften.


Mensch werde wesentlich

Telefonieren, bügeln, fernsehen: Viele Dinge gleichzeitig zu erledigen gilt als effizient und dynamisch. Irrtum stellten jetzt Wissenschaftler klar. Multitasking wie das gleichzeitige Rühren in mehreren Töpfen auch heißt, führe zu ungewollten Ablenkungen, zum vorschnellen Vergessen und zu Stress. Weniger ist eben doch mehr. Kleiner Trost: Erfolgreiches Multitasking kann in bestimmten Maßen aber durchaus trainiert werden.

Quelle: prisma 47/2009


Schlauer durch Suche im Internet

Die Suche im Internet kann eine einfache Maßnahme sein, die Hirnleistungen und die geistige Fitness zu verbessern. Auch ältere Menschen ziehen hieraus ihren Nutzen. Die Hirndurchblutung der Hirngebiete, die für den Arbeitsspeicher und die in ihm ablaufenden bewussten Entscheidungen zuständig sind wird angeregt und die kognitiven Fähigkeiten werden trainiert.

Quelle: GEISTIG FIT Heft 6.2009


 

Pausen müssen sein

Das menschliche Gehirn kann Spitzenleistungen erbringen und ist zu großen Leistungen fähig. Aber es ist nicht für länger anhaltende Dauerleistung geschaffen. Ob uns das nun gefällt oder nicht, das Gehirn braucht alle 90 Minuten eine Verschnaufpause. Nach einer kurzen Ruhe von nur ein paar Minuten kann es dann wieder voll weiterarbeiten. Ununterbrochene Belastung führt zu Dauerstress, deshalb geht es ohne diese Pause nicht. Dauerstress schlägt auf das Immunsystem. Die geistige Leistungsfähigkeit und auch die Gesundheit werden nachhaltig geschädigt. (Quelle: Fitness-Tipp GEISTIG FIT 5.2009)


Sinnlosigkeit fördert den Scharfsinn 
Werden Probanten bevor sie schwierige Aufgaben zu meistern haben, mit etwas völlig Sinnlosem konfrontiert, wie z.B. der Kurzgeschichte "Ein Landarzt" von Franz Kafka, bei der sich der rote Faden der Geschichte gegen Ende verliert, bringen sie bessere Ergebnisse als die Testpersonen der Kontrollgruppe. Dies jedenfalls fanden die Psychologen an der University of California heraus.  (Quelle: Manager Seminare November 2009)Das Gehirn möchte beeindruckt werden, dann lernt es sich leichter !


 

Brainwalking 
Nordic Walking lässt sich genial mit dem LERNEN verbinden, so behaupten Experten. Einfach einmal ausprobieren !

Im Schlaf LERNEN?
Ein kurzes Mittagsschläfchen hilft neue Lerninhalte zu verfestigen, dass jedenfalls konnten die Wissenschaftler festgestellen, die verschiedene Versuchsgruppen mit und ohne Schläfchen getestet hatten. Doch Vorsicht! Nur das kurze Päuschen trägt zum Wissensgewinn bei. Schon wenn die Pause eine halbe Stunde überschreitet, läßt der Effekt nach.


Viel reden bringt das Gehirn in Schwung
und zwar intensiver wie mit Kreuzworträtseln oder einem guten Buch, fanden US-Forscher heraus. Der Hang zum Gespräch deutet auf rege soziale Kontakte hin, die das Hirn bis ins hohe Alter fit halten. Allerdings gilt das wohl nur für anspruchsvolle Gespräche


Bewegung fördert das LERNEN!
Was passiert? Schon durch einfache körperliche Bewegungen erfolgt ein Anstieg der Wachheit und des Interesses sowie der Freude an geistiger Aktivität, d.h. auch Kaugummi kauen oder mitschreiben steigern die mentale Leistungsfähig-keit. Bewegung von Sprechmuskulatur oder Finger machen noch leistungsfähiger.